Abendvortrag von Prof. Dr. Daniela Mondini
Das Referat wirft Schlaglichter auf unterschiedliche Strategien des Umgangs mit natürlichem (und künstlichem) Licht und somit auch mit Dunkelheit in der Architektur vom frühen Mittelalter bis in die Gegenwart. Während für die frühen Jahrhunderte der Sakralbau im Zentrum steht, werden für Neuzeit und Moderne, auch andere Bautypen berücksichtigt, insbesondere dort, wo Licht- und Schattenkontraste prominent mit inszenatorischer Absicht eingesetzt werden.
Dieser öffentliche Vortrag steht in engem Zusammenhang mit dem Weiterbildungslehrgang Licht Farbe Raum.
Daniela Mondini ist Professorin an der Accademia di architettura in Mendrisio (Università della Svizzera italiana). Sie lehrt Kunst- und Architekturgeschichte des Mittelalters und Geschichte der Fotografie. Nach dem Studium an der Universität Zürich und der Università La Sapienza in Rom war sie Assistentin und SNF-Forscherin an der Universität Zürich (2002 Promotion; 2010 Habilitation). Sie lehrte an der Technischen Universität München, der Hochschule der Künste in Zürich, der ETHZ und der Universität Bern. Als SNF-Professorin in Mendrisio war sie für das Forschungsprojekt «Von Ravenna bis Vals. Licht und Dunkelheit in der Architektur vom Mittelalter bis zur Gegenwart» verantwortlich. Seit 2015 leitet sie zusammen mit Prof. Dr. Carola Jäggi (Universität Zürich) das vom SNF finanzierte Forschungsprojekt «Die Kirchen Roms im Mittelalter 1050–1300 (Corpus Cosmatorum II)».
Ihre Forschungsinteressen umfassen:
Kunst- und Architekturgeschichte des Mittelalters, 4.–14. Jahrhundert; Geschichte des Lichts in der Architektur; Kunsthistoriografie des Mittelalters; Mitelalterrezeption in der Moderne und Gegenwart; Museografie; Fotografie; Reliquien und Reliquiare; Geschichte des Körpers; Gender Studies
Anmeldung erwünscht.
Abbildung: Santa Sabina, Rom
Freitag, 13.3.2026, 19:00 Uhr
Haus der Farbe -Fachschule für Gestaltung in Handwerk und Architektur
Thurgauerstrasse 60
8050 Zürich